Was ist Erleuchtung, wie erlangt man sie, Risiken, Zitate. Erleuchtung aus Sicht der Bewusstseinsforschung, Philosophie und Psychologie. Beispiele und Analysen bekannter und unbekannter Mystiker und Erleuchteter aus verschiedenen Kulturen, Religionen etc."
Eigentlich wollte ich ein Buch zum Thema schreiben. Bei den Literaturrecherchen ergab sich aber, dass in den letzten rund zweieinhalbtausend Jahren nichts wirklich Neues geschrieben wurde - lediglich Ergänzungen, Abrundungen, präzisere sprachliche Darstellungen. Das liegt am Thema: Es gibt nun mal nichts Neues aus der Ewigkeit. Unterschiede/Missverständnisse liegen in den verschiedenen Sprachen, die mal mehr bildorientiert mal mehr logikorientiert sind und deshalb von verschiedenen Menschen unterschiedlich verstanden werden. Die Suche in der Literatur ergab außerdem, dass Erleuchtung ein weltweites menschliches Phänomen ist; keine Kultur, keine Gesellschaft, keine Religion bleibt (trotz Bemühungen) davon ausgenommen. Auch Atheisten erleben Erleuchtung. Ich bin so - für mich - zu dem Ergebnis gekommen, dass Erleuchtung ein Menschenrecht ist und das Wissen darum nicht kommerzialisiert werden sollte.
Philosophisch bzw. theologisch Gebildete kritisieren Texte wie meinen u.a. immer wieder mit den selben Begründungen "Nicht Neues" oder "Von dieser oder jener Philosophie beeinflusst". Ich bin durch niemanden beeinflusst. Ich habe lediglich nachträglich mein Wissen und meine Erfahrungen mit denen Anderer verglichen und wiedergefunden. Was das erste Argument betrifft kann ich mich nur wiederholen: Es gibt nichts Neues aus der Ewigkeit.
Eine sprachliche Schwierigkeit will ich allerdings nicht verhehlen: ein Teil des Textes ist aus der Perspektive des Alltagsbewusstseins, ein anderer Teil aus der Perspektive des "Erleuchtungsbewusstseins", geschrieben. Das mag wiederum zu Missverständnissen führen, da der Text ja grundsätzlich aus der Perspektive des Alltagsbewusstsein gelesen wird. Ich werde mich deshalb bemühen, deutlich zu machen, von welcher Ebene jeweils die Rede ist.
Vielleicht nützen meine Texte irgendjemandem. Wenn nicht, bin ich's auch zufrieden.
Dieter Wehking 19. Januar 2004
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31. Dezember 2000/2543 bis 19. Januar 2004/2546
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